KI-Tiefenschätzung für Videos

KI-Tiefenkarten-Generator für Videos: jeden Clip in einen Tiefenpass umwandeln

Lade ein Video hoch und erhalte für jedes Einzelbild eine Tiefenkarte: Hellere Bereiche liegen näher an der Kamera, dunklere weiter entfernt.

Ausgabe

Graustufen lassen sich in allen nachgelagerten Tools verarbeiten. Die Farbverläufe dienen zur Ansicht.

8 Credits pro Videosekunde

Bis zu 100 MB pro Clip

40 Credits

Das Tiefenvideo öffnet sich in einer Sitzung, zu der du jederzeit zurückkehren kannst. Dort kannst du es herunterladen oder in einem anderen Tool weiterverwenden.

Ausgangsclip
Tiefenkarte – die Ausgabe dieses Tools
Ein damit gesteuertes Videomodell
Diese Seite erstellt nur den mittleren Clip. Gib ihn im Workflow-Editor als Steuereingabe an ein Videomodell weiter: Bewegung, Bildausschnitt und Timing bleiben erhalten, während alles andere ersetzt wird.

So funktioniert’s

In drei Schritten zur Tiefenkarte

  1. Schritt 1

    Video hochladen

    Lade eine MP4-, MOV- oder WebM-Datei mit bis zu 100 MB hoch. Auflösung und Bildrate werden vom Original übernommen. Beim Import werden weder die Bildgröße noch die Bildrate angepasst.

  2. Schritt 2

    Die Tiefe wird für jedes Einzelbild geschätzt

    Das Modell analysiert den gesamten Clip statt jedes Einzelbild für sich und ermittelt, wie weit jeder Pixel von der Kamera entfernt ist. Weil es benachbarte Einzelbilder berücksichtigt, behält eine unbewegte Wand dieselbe Tiefe, statt von Bild zu Bild zu schwanken.

  3. Schritt 3

    Generieren und herunterladen

    Das Tiefenvideo öffnet sich in einer Sitzung, zu der du jederzeit zurückkehren kannst. Dort kannst du es herunterladen, den nächsten Clip verarbeiten oder das Ergebnis im Workflow-Editor als Steuereingabe für ein Videomodell nutzen.

Vorher und nachher

Dieselbe Aufnahme, als Entfernung dargestellt

  • Dutzende Menschen in Dutzenden Entfernungen, jeder klar vom nächsten abgegrenzt. Der gesamte Tonwertumfang wird genutzt: von den fast weißen Personen am unteren Bildrand bis zum Schwarz am Fluchtpunkt.
  • Wenige Motive in sehr unterschiedlichen Entfernungen, und die feinen Strukturen bleiben erhalten: Die einzelnen Blätter der Pflanze sind erkennbar, und der Raum hinter der Tür wird korrekt als weiter entfernt dargestellt als die umgebende Wand.
  • Im Nahbereich erkennt das Modell die FORM, nicht nur die Entfernung: Der Becher erscheint als rundes Objekt statt als zweidimensionale Fläche, und die Tischplatte darunter geht mit zunehmender Entfernung in dunklere Töne über.

Wofür du es nutzen kannst

Wenn ein Modell oder ein Compositing-Tool Struktur statt Pixel braucht

Videogenerierung mit Tiefensteuerung

Gib den Tiefenpass als Steuereingabe an ein Videomodell weiter. Es folgt dem Bildaufbau, der Kamerabewegung und dem Timing deines Materials und erzeugt dabei einen völlig anderen Look. Die Tiefe überträgt die Geometrie, ohne Gesichter, Farben oder Texturen des Originals zu übernehmen.

Compositing und Farbkorrektur

Ein Tiefenpass steuert Schärfentiefe, atmosphärischen Dunst, Nebel und nachträgliche Beleuchtung in After Effects, Nuke, Fusion oder Resolve. Er liefert die Maske, die du sonst von Hand rotoskopieren müsstest, und passt sich automatisch an die Bewegung der Aufnahme an.

3D, räumliches Video und Parallaxe

Verforme eine Ebene anhand der Tiefenkarte, und ein flacher Clip bekommt echte Parallaxe – für eine 2,5D-Kamerafahrt, die Umwandlung in ein räumliches Video oder einen Wackelstereoskopie-Effekt. Tiefe ist der eine Kanal, den all diese Effekte brauchen und den keine Kamera aufzeichnet.

Nah und fern trennen

Da die Tiefenkarte kontinuierliche Abstufungen statt einer harten Freistellmaske liefert, kannst du den Schwellenwert frei setzen: Stelle das Motiv im Vordergrund frei, entferne nur den Hintergrund oder passe die Farben im mittleren Entfernungsbereich separat an – ganz ohne Farbauswahl.

So funktioniert die Tiefenschätzung

Für Video entwickelt – damit die Tiefe stabil bleibt

Das Modell analysiert auch benachbarte Einzelbilder

Wendet man ein Tiefenmodell für Bilder einzeln auf jedes Bild eines Clips an, beginnt die Tiefe zu flackern: Jedes Einzelbild wird unabhängig geschätzt, und die Schätzungen weichen leicht voneinander ab. Dadurch wabern ebene Flächen und Kanten zittern. Ein Tiefenmodell für Videos analysiert benachbarte Einzelbilder gemeinsam. So behält eine unbewegte Fläche denselben Wert, und der Tiefenpass bleibt im Schnitt brauchbar.

Relative Tiefe, keine Meterangaben

Die Ausgabe ist relativ: Sie zeigt, was innerhalb einer Aufnahme näher oder weiter entfernt ist, nicht die tatsächliche Entfernung in Maßeinheiten. Die Skala wird für jeden Clip neu angepasst. Genau das brauchen ControlNet, Displacement und Schärfentiefe. Für Messungen reicht es nicht, und kein Modell, das nur die Aufnahmen einer einzelnen Kamera auswertet, kann dir solche Messwerte liefern.

Graustufen zum Arbeiten, Farbe zum Anschauen

Graustufen sind das Austauschformat: Jedes Tool, das eine Tiefenkarte verarbeitet, liest Helligkeitswerte. Deshalb sind sie die Standardeinstellung. Die vier Farbverläufe – turbo, inferno, magma und viridis – verteilen dieselben Werte über einen Farbbereich. Dadurch lassen sich die Tiefenverhältnisse auf dem Bildschirm viel leichter erkennen. Für die Weiterverarbeitung müssen die Farben aber wieder in Graustufen umgewandelt werden.

Pro Sekunde zahlen, nicht pro Monat

Jeder Tarif enthält Credits, die du auf dieser Seite oder überall sonst auf YouArt nutzen kannst. Mit einem neuen Konto erhältst du kostenlose Test-Credits.

Basic

Für Hobbykreative und Neugierige

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  • Neueste Bildmodelle, darunter GPT Image 2.5, GPT Image 2 und Nano Banana Pro
  • Neueste Videomodelle, darunter Seedance 2
  • Realistische Gesichtsbilder hochladen
  • Sprachgenerierung mit ElevenLabs
  • Ohne Wasserzeichen
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Team

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  • Bis zu 5 Teams
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  • Credits-Verwaltung und Ausgabenlimits für Teams
  • Nutzungsübersicht pro Mitglied

Fragen

Häufige Fragen zu Video-Tiefenkarten

Was ist eine Video-Tiefenkarte?
Das ist ein zweites Video mit derselben Länge wie deins, in dem Helligkeit für Entfernung steht: Je heller ein Pixel, desto näher liegt dieser Punkt an der Kamera. Bewegung, Kamerafahrt, Bildausschnitt und Timing des Originals bleiben erhalten, Farbe und Textur entfallen. Deshalb eignet es sich als Eingabe für andere Tools und weniger zum Anschauen.
Warum nicht einfach ein Tiefenmodell für Bilder auf jedes Einzelbild anwenden?
Das geht, aber das Ergebnis flackert meist. Jedes Einzelbild wird unabhängig geschätzt. Eine unbewegte Wand erhält dadurch in jedem Bild eine etwas andere Tiefe und scheint zu wabern. Dieses Modell berücksichtigt die benachbarten Einzelbilder, sodass statische Geometrie stabil bleibt. Genau diese zeitliche Stabilität ist der Grund für ein spezielles Tiefenmodell für Videos.
Ist die Tiefe metrisch? Kann ich damit Entfernungen messen?
Nein. Die Tiefe ist relativ: Sie ordnet, was innerhalb einer Aufnahme näher oder weiter entfernt ist. Die Skala wird pro Clip angepasst und nicht in Metern angegeben. Genau das brauchen tiefengesteuerte Generierung, Displacement, Nebel und Schärfentiefe. Für echte Messungen brauchst du einen Tiefensensor oder ein kalibriertes Mehrkamerasystem. Das kann kein Modell ersetzen, das nur ein einzelnes Video auswertet.
Kann ich mit der Ausgabe ein KI-Videomodell steuern?
Ja, das ist sogar der häufigste Einsatzzweck. Ein Tiefenpass übergibt einem Videomodell die Geometrie, Kamerabewegung und das Timing deines Materials, lässt das Aussehen aber völlig offen. So kannst du den Stil einer Aufnahme komplett verändern und trotzdem die Positionen und Bewegungsabläufe beibehalten. Verwende dafür die Graustufenausgabe – genau die erwarten Steuereingaben.
Welche Farbausgabe sollte ich wählen?
Graustufen, sofern du das Ergebnis nicht nur anschauen möchtest. Alle nachgelagerten Anwendungen – Steuereingaben, Tiefenkanäle in Compositing-Tools oder Displacement-Modifikatoren – lesen Helligkeitswerte. Eine Datei mit turbo oder viridis muss deshalb erst zurückkonvertiert werden. Mit Farbverläufen lässt sich die Tiefe besser mit bloßem Auge beurteilen. Das macht sie für die Prüfung und Präsentation nützlich.
Was kostet es, und kann ich es kostenlos testen?
Abgerechnet wird nach Cliplänge mit 8 Credits pro Sekunde: Ein zehnsekündiges Video kostet 80 Credits, eine Minute 480. Mit einem neuen Konto erhältst du kostenlose Test-Credits. So kannst du einen kurzen Clip verarbeiten und dir das Ergebnis ansehen, bevor du dich entscheidest.
Bleibt mein Ton im Tiefenvideo erhalten?
Nein. Die Ausgabe ist ohne Ton – eine Tiefenkarte enthält Bilddaten, und die Tonspur des Originals wird entfernt. Wenn du den Originalton im fertigen Schnitt brauchst, füge ihn im Videoeditor zusammen mit dem Tiefenpass wieder hinzu.
Welche Videodateien kann ich hochladen?
MP4, MOV und WebM mit bis zu 100 MB pro Datei. Auflösung und Bildrate werden vom Original übernommen, statt auf feste Vorgaben umgestellt zu werden. So stimmt die Ausgabe Bild für Bild mit der Eingabe überein.

Weitere Tools

Weitere Möglichkeiten für dieselbe Datei

Jedes Tool erledigt eine bestimmte Aufgabe mit einer vorhandenen Datei – ohne Prompt und ohne Einarbeitung in einen Editor.

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Mehr als ein Tiefenpass

Du möchtest die Tiefe nutzen, nicht nur herunterladen?

Diese Seite führt einen festgelegten Schritt aus. Öffne den Workflow-Editor, um den Tiefenpass direkt als Steuereingabe mit einem Videomodell zu verbinden, mehrere Clips durch denselben Graphen laufen zu lassen oder die Tiefenschätzung nach einer Hochskalierung auszuführen.