Videowerkzeuge

Videoeffekte online

Gestalte Licht, Farbe und Textur deines Clips mit präzisen, kombinierbaren Effekten. Beginne mit einem Bildstil und passe ihn nach deinen Vorstellungen an.

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MP4, MOV oder WebM · bis zu 60 Sekunden · 200 MiB

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Videoeffekte in Aktion

Probiere einen Look an diesen kurzen Clips aus und passe ihn dann an die Szene an.

  • Küste

    Verleihe den hellen Bereichen des Sonnenuntergangs einen sanften Lichtschein.

  • Porträt

    Probiere dezente Filmkörnung und eine sanfte Vignette aus.

  • Leuchtende Straßen

    Entdecke strahlende Lichter und satte Farben zur goldenen Stunde.

  • Atelier

    Entdecke eine monochrome Studie aus Licht, Form und Kontrast.

Gestalte deinen Video-Look

Licht & Farbe

Stimme Helligkeit, Kontrast und Farbe ab, bevor du den Look gestaltest.

Bloom & Halation

Lass helle Lichter weich ausstrahlen oder füge einen warmen Lichthof hinzu.

Unschärfe & Details

Zeichne das Bild weich oder betone vorhandene Kanten.

Körnung & Vignette

Füge bewegte Filmkörnung hinzu und gestalte die Bildränder dezent.

Ein überzeugendes Ergebnis beginnt mit deinem Ausgangsmaterial. Stimme zuerst Licht und Farbe ab und füge dann behutsam Weichzeichnung oder Textur hinzu. Vergleiche mehrere Stellen im Clip: Eine Einstellung, die zu einem hellen Einzelbild passt, kann zu stark wirken, sobald sich das Motiv in den Schatten bewegt.

Die Belichtung verändert die Gesamthelligkeit, während der Kontrast helle und dunkle Töne stärker voneinander abhebt. Temperatur und Tönung helfen, einen warmen, kühlen, grünen oder magentafarbenen Farbstich auszugleichen. Die Sättigung regelt die Farbintensität. Achte beim Bearbeiten auf Hauttöne, farbneutrale Objekte und den Himmel. Starke Korrekturen können Kompressionsartefakte sichtbar machen oder Tonwerte abschneiden. Details, die bereits in der Aufnahme fehlen, können sie nicht wiederherstellen.

Bloom lässt Licht von hellen Bildbereichen nach außen strahlen. Beginne mit einer geringen Stärke und passe dann Schwellenwert und Ausbreitung an, sodass Lampen, Reflexionen oder Sonnenlicht weicher wirken, ohne die gesamte Aufnahme zu überstrahlen. Halation fügt einen wärmeren Lichthof um helle Konturen hinzu und erzeugt so einen analogen Filmlook. Der Effekt ist eine stilisierte Simulation und bildet keinen bestimmten Filmtyp oder ein bestimmtes Objektiv nach.

Der gaußsche Weichzeichner zeichnet das gesamte Bild weich. Er verfolgt kein Gesicht und verbirgt kein ausgewähltes Objekt. Schärfen erhöht den lokalen Kantenkontrast und kann vorhandene Texturen deutlicher hervorheben. Hohe Werte können jedoch Lichthöfe erzeugen oder Kompressionsartefakte betonen. Dabei werden keine Details per KI wiederhergestellt. Keiner der beiden Effekte bildet Bewegungsunschärfe der Kamera nach, stabilisiert verwackelte Aufnahmen oder erzeugt Zwischenbilder.

Filmkörnung verleiht dem Bild eine wechselnde Textur. Beurteile ihre Stärke sowohl bei der Wiedergabe als auch im Standbild, besonders in Schatten und gleichmäßigen Hintergründen. Eine Vignette verändert die Helligkeit zu den Rändern hin und lenkt so den Blick auf das Motiv. Setze sie dezent ein, wenn sich ein Motiv durch die Bildecken bewegt. Hinzugefügte Körnung ist ein kreativer Effekt. Sie entfernt kein Rauschen und repariert keine beschädigten Videos.

So fügst du einem Video Effekte hinzu

  1. Clip öffnen

    Wähle ein Video von deinem Gerät oder probiere einen der Beispielclips aus. Beginne mit einem SDR-Clip und bewahre die Originaldatei für spätere Bearbeitungen auf.

  2. Anpassen und vergleichen

    Wähle einen Look oder passe einzelne Regler an. Spiele den Clip ab und vergleiche das Original mit deinen Anpassungen, bevor du die endgültige Stärke festlegst.

  3. Video exportieren

    Wähle MP4 oder WebM, eine verfügbare Auflösung und ob der Ton erhalten bleiben soll. Warte, bis der Export abgeschlossen ist, und prüfe dann das heruntergeladene Video und den Ton, bevor du es teilst.

Videofilter und Effekte: häufige Fragen

Ja. Licht, Farbe, Bloom, Halation, Unschärfe, Schärfen, Körnung und Vignette lassen sich zu einem Look kombinieren. Voreinstellungen bieten dir einen Ausgangspunkt, den du mit einzelnen Reglern verfeinern kannst. Arbeite dich von grundlegenden Korrekturen zum Feinschliff vor und vergleiche regelmäßig mit dem Original. Starke Unschärfe, Bloom und Körnung können in Kombination wichtige Details verdecken. Deshalb wirken niedrigere Werte für die einzelnen Effekte oft besser.

Bloom erzeugt einen weichen Lichtschein um helle Bildbereiche. Halation fügt einen wärmeren Schein um helle Konturen hinzu, inspiriert von der Lichtstreuung in fotografischem Film. Nutze Bloom, um Lampen, Reflexionen oder sonnenbeschienene Fenster weicher wirken zu lassen, und Halation für einen dezenten warmen Saum. Beide verändern das Aussehen vorhandener Pixel. Details in überbelichteten Bereichen, die im Ausgangsmaterial bereits verloren sind, stellt keiner der Effekte wieder her.

Beginne mit einer geringen Stärke und prüfe sowohl die Wiedergabe als auch ein Standbild. Körnung, die in einer kleinen Vorschau dezent wirkt, kann in größerer Darstellung deutlich auffallen. Videokompression kann feine Texturen wiederum abschwächen oder aufbrechen. Vergleiche Gesichter, Schatten und gleichmäßige Himmelsflächen, statt nur einen einzelnen Bereich zu beurteilen. Die Körnung verändert sich mit dem zeitlichen Verlauf des Clips und wirkt dadurch wie eine bewegte Textur statt wie eine feste Überlagerung.

Öffne ein SDR-Video im Format MP4, MOV oder WebM mit bis zu 60 Sekunden Länge und 200 MiB Dateigröße. Dein Browser muss die Codecs in der Datei unterstützen. Die Dateiendung allein reicht nicht aus. Der Export erfolgt je nach Verfügbarkeit als H.264-MP4 oder VP9/VP8-WebM mit bis zu 1080p oder 720p, ohne das Ausgangsmaterial hochzuskalieren. HDR-, Log- und Videomaterial mit erweitertem Farbraum sowie transparente Videos werden von diesem Tool nicht unterstützt. Wandle sie zuerst in einen normalen SDR-Clip um und bewahre deine Originaldatei auf.

„Ton beibehalten“ übernimmt kompatible Tonspuren aus dem Original oder wandelt sie um, sofern der Browser dies unterstützt. Kann der Ton nicht erhalten bleiben, weist das Tool darauf hin, statt ihn unbemerkt zu entfernen. Probiere dann ein anderes Format oder wähle ausdrücklich „Ton entfernen“. Die Stummschaltung der Vorschau beeinflusst nur, was du während der Bearbeitung hörst. Spiele das heruntergeladene Ergebnis immer ab, um Ton und Synchronität zu prüfen.

Das Öffnen einer Datei von deinem Gerät, die Effektvorschau und das Herunterladen des Ergebnisses erfolgen in deinem Browser. Für diese Bearbeitungen brauchst du weder Cloud-Rendering noch Credits für die KI-Generierung. Wenn du angemeldet bist und ein Video aus deinen YouArt-Dateien auswählst, wird diese Datei auf dein Gerät geladen. Das Tool lädt das fertige Video lokal herunter und speichert das Ergebnis nicht in deinem Konto.

Vorschau und Export verwenden dieselben Effekteinstellungen. Die Vorschau wird möglicherweise kleiner angezeigt. Beim Export wird das Video zusätzlich kodiert, wodurch sich feine Körnung, Kanten und Farben leicht verändern können. Prüfe einen kurzen heruntergeladenen Clip in der vorgesehenen Wiedergabegröße, bevor du einen längeren bearbeitest. Bildschirm, Videoplayer und Kompression beim Export können das endgültige Aussehen beeinflussen.

„Alles zurücksetzen“ stellt in der aktuellen Bearbeitung den ursprünglichen Look wieder her, ohne deine Quelldatei zu überschreiben. Anschließend kannst du eine andere Kombination von Effekten erstellen. Filter, Körnung, Unschärfe oder Farbänderungen, die schon vor dem Öffnen fest im Video enthalten waren, lassen sich damit nicht zuverlässig rückgängig machen. Greife dafür möglichst auf das unbearbeitete Originalmaterial zurück.
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