- Was ist ein Piercing-Filter?
- Er fügt Körperschmuck in ein Foto einer Person ein, sodass er getragen statt aufgelegt wirkt: durch das Gewebe, mit Haut, die am Metall anliegt, und einem kleinen Schatten an der Berührungsstelle. Bei unserem Filter beschreibst du die Platzierung in Worten. Er ergänzt das Piercing auf deinem hochgeladenen Foto und liefert ein quadratisches 1K-Bild. Die dargestellte Haut ist reizlos und unversehrt, ohne Schwellung oder Rötung. Du siehst also den abgeheilten Zustand, nicht die ersten Wochen.
- Steht mir dieses Piercing – und ist es an meinem Ohr überhaupt möglich?
- Der Filter zeigt dir, wie es aussehen könnte. Ob sich das Piercing bei dir stechen lässt, kann er nicht beurteilen – das sind zwei verschiedene Fragen. Ob eine Platzierung an einem bestimmten Ohr möglich ist, hängt von der Anatomie ab: der Dicke des Knorpels, Form und Tiefe der Falte, in der der Schmuck sitzen soll, und davon, ob überhaupt genug Platz für einen Stab zwischen zwei Stellen vorhanden ist. Das beurteilt eine Fachperson im Piercingstudio direkt an deinem Ohr. Ein generiertes Bild vermisst dich nicht: Wünschst du dir ein Rook- oder Daith-Piercing, erhältst du ein überzeugendes Foto davon, unabhängig davon, ob deine Ohranatomie dafür geeignet ist. Betrachte das Ergebnis deshalb als optische Vorschau, nicht als Freigabe zum Stechen. Nimm es als Bild deiner Vorstellung mit ins Studio und lass dort beurteilen, was an deinem Ohr tatsächlich möglich ist.
- Welche Piercings und Schmuckstücke kann ich ausprobieren?
- Fünf Platzierungen sind in der Voreinstellung hinterlegt und werden am zuverlässigsten umgesetzt: ein Nasenstecker durch den Nasenflügel, ein Septumring durch den Nasensteg, ein Ohrstecker durch das weiche Ohrläppchen, ein Helix- oder Flat-Piercing durch den oberen Knorpelrand und ein Industrial-Stab zwischen zwei Knorpelstellen. Bei selteneren Varianten wie Tragus, Conch, Rook oder Daith versucht der Filter die Umsetzung ebenfalls. Sieh dir das Ergebnis aber genau an, denn gerade diese Varianten beherrscht er am wenigsten sicher. Zusätzlich zur Platzierung kannst du Schmuckart (Stecker, Creole, Ring, Barbell, Klemmkugelring), Metall (Gold, Silber, Titan, Roségold) und einen Edelstein angeben. Gedehnte Ohrlöcher werden nur dargestellt, wenn du sie ausdrücklich nennst.
- Kann ich mein eigenes Foto verwenden?
- Ja, und nur so ist das Ausprobieren wirklich sinnvoll. Füge ein klares Foto hinzu, auf dem die gewünschte Stelle sichtbar ist: Für Knorpelpiercings sollte das Ohr zur Kamera zeigen und das Haar zurückgesteckt sein; für Nasenpiercings eignet sich eine Frontal- oder Dreiviertelaufnahme. Nur der Schmuck wird ergänzt. Gesicht, Nasen- und Ohrform, Haut, Ausdruck, Make-up, Haare, Kleidung, Beleuchtung und Hintergrund bleiben erhalten. Es entsteht ein neues Bild auf Grundlage deines Fotos, keine Bearbeitung der hochgeladenen Datei. Prüfe das Ergebnis daher, bevor du dich darauf verlässt. Zwei Dinge macht der Filter nicht: Piercings auf einem Kinderfoto ergänzen oder eine reale Person des öffentlichen Lebens darstellen.
- Wie viele Credits kostet es, ein Piercing virtuell auszuprobieren?
- Jede Generierung kostet 8 Credits und liefert ein quadratisches 1K-Bild. Ein Septum-Piercing, ein Helix-Piercing und mehrere Ohrläppchenpiercings auf demselben Foto auszuprobieren, erfordert drei Generierungen, also 24 Credits. Neue Konten erhalten Start-Credits. Credits aus deiner Mitgliedschaft funktionieren hier genauso wie überall auf YouArt.